
Knapp 80 Prozent der Beschäftigten in den öffentlichen Kliniken und Pflegezentren sind Frauen, etwa zwei Drittel der Teilzeitbeschäftigten haben Betreuungspflichten. Sie stemmen oft Doppelbelastungen – nach schweren Arbeitstagen gehen sie heim und übernehmen auch noch die Care-Arbeit.
Ihre Kinder kriegen mit, wie es Mama geht. Das wissen wir spätestens seit unserem Zeichenwettbewerb: Bilder von erschöpften Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem. Gedankenblasen wie „Ich will schlafen“. Eine Frau hatte vier Arme, um die ganze Arbeit zu schaffen.
Zum Muttertag schicken wir diese Zeichnungen an die Abgeordneten in Nationalrat, als Postkarten und Büchlein – und fordern: „Pass auf Mama auf!“. Wir brauchen zum Muttertag keine Blumen, sondern faire Arbeitsbedingungen und echte Entlastung!





